Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

kerubîn stM. (67 Belege)  

Brun 1132 sage/ und daz in gener ouch behage,/ der uf dem cherubim sitzet./ min lib von vorchte switzet,/ wie ich ir hie
Brun 1311 me gespreit,/ were gewesin dort min sin,/ do ouch sitzet cherubin/ und hete ich di stat gesehen,/ so wolt ich ir
Brun 1399 antlitz sehen sol./ din antlitz ist mit der sunnen/ gekleidit, cherubin und seraphin kunnen/ dich nicht zu vollen ansehen,/ sunne mane
Brun 4154 wibes./ von deme nabele tun ich kunt:/ her ist der cherubin, der stunt/ mittene in koninges Davidis pallas,/ von dem ich
Brun 4460 alsus saget mir min beste sin,/ iz waren di zwene cherubin,/ di uf deme genadenhuse ho/ stunden so wir lesen in
Brun 4464 wir lesen in exodo./ uf deme genadenhuse waren gemachet/ zwei cherubin ungeswachet/ mit richer kost vollen ture/ uz golde gelutert in
Brun 4469 heten si vor me getan./ ich bescheide uch von dem cherubin,/ als ich las an minem buchelin./ der eine cherubin sundir
Brun 4471 dem cherubin,/ als ich las an minem buchelin./ der eine cherubin sundir rum/ bezeichent Marien magetum./ der andir cherubin so man
Brun 6736 minnesten ding./ archangeli mit irre kraft/ werben di hoesten botschaft./ cherubin und seraphin sitzen/ bi der trinitat mit witzen/ und sin
Eckh 5:269, 1 nâhe in got gevüeget, daz alle die engel, weder von Cherubîn noch von Seraphîn, enmügen den underscheit niht gewizzen noch vinden
Gen 12 namete er gewalte, $s den sehsten fursten,/ einen namete er cherubîn, $s den anderen sêraphîn./ /Dô hiez er werden einen engel,
Gen 517 im daz paradîsum hiez rûmen,/ duo hiez er den engel cherubîn $s dâ fore stên werigen/ mit fûrînime swerte $s daz
HvNstGZ 8003 verstan./ Der hohste kor ist Seraphin,/ Der ander chor heizt Cherubin:/ Die engel lůhtent vor Gode/ Und lebent nach sime gebode./
MarlbRh 70, 6 ind volle witze./ im is offenbar gods heimlicheit,/ drümb he Cherubin den namen entfeit./ de chor is an wisheit vollekumen./ ler
MarlbRh 70, 14 bescheiden, he wirt des wis,/ dat du bit recht üver Cherubin bis./ //We was up erden diner wisheit glich?/ we was
MarlbRh 70, 17 wisheit glich?/ we was got #;ei so heimelich?/ du wers Cherubin in disem live,/ ei allerwisest aller wive!/ wand godes wisheit
MarlbRh 70, 28 lichamen;/ he enervülde n#;ei menschen also,/ darümb bis du üver Cherubin ho./ //Daran wart ouch din wisheit schin,/ dat din herze
MarlbRh 74, 33 is gevröwet sere/ in minem god, mim heilere!#.’/ //Wis vrowe, Cherubin in erden,/ laʒ uns dine gesellen werden,/ sage uns, ümb
MarlbRh 87, 24 menschelich nature/ #;ei an menschen so reine wart./ de rein Cherubin dich anestart/ ind s#;eit an dir der reincheit brunnen,/ damit
MarlbRh 87, 37 an disen worden,/ dat du bis billich höger worden/ dan Cherubin in himelriche,/ min vrowe aller dügde riche!/ ////It is noch
MarlbRh 92, 23 d#;ei vröude mocht de brant wal sin./ //Wurden andre l#;iude Cherubin/ van dinen worden ind Seraphin,/ dat is: gewunnen si wisheit
MarlbRh 107, 36 himelriche:/ d#;ei minne machd mich Seraphin,/ d#;ei minne machd mich Cherubin,/ wand si entfengd ind erl#;iuchte mich,/ beid brant ind l#;eicht
MarlbRh 108, 1 ich nu wunderlich/ üver si beid in himelrich:/ wand üver Cherubin is min wisheit,/ min minne Seraphin üvergeit./ des willen ich
MarldA 88 envollen./ //Der himelischer hof/ singet aller dinen lof./ lovet dig Cherubin,/ eret dig Seraphin,/ allez daz herie/ der heiliger engele,/ die
Mechth 4: 2, 38 verweneten selen ein helig lúchter. Der ander engel was von Cherubin, der ist der gaben ein behalter und ordenet die wisheit
Mechth 5: 1, 24 vegefúr und in der helle sint, das die hohsten engel, Cherubin und Seraphim, der minnenden sele m#;eussent heimlich sin und wandelen
Mechth 5: 1, 31 mit dem vliessenden fúre der gotlichen minne, die blikket in Cherubin. In gat aber harnider engegen ein fúrig klare minnelust us
Mügeln 12,2 unverdrossen./ ‘Der meide sun,’ Ezechiel der wise sprach, / ‘uf cherubines flügel ich in sitzen sach, / sin ougen waren glich
Mügeln 160,6 und des leides tam,/ und uß des jamers mur/ uf cherubines flügel fur,/ den e besloß dins herzen snur,/ meit, muter,
Pass_I/II_(HSW) 18631 an eren baz betrachten."/ sus quam ich zu dem achten;/ cherubin ist er genant,/ die sprachen vrolich zuhant:/ "wol uns, wol
Pass_I/II_(HSW) 26388 lebene/ schouwen liez so ebene/ der hosten vreuden gewin,/ da cherubin und seraphin/ an im in steten minnen/ uf daz hoste
Pass_I/II_(HSW) 37034 daz hoste loben,/ dri schicht ouch haben under in:/ troni, cherubin, seraphin./ nu secht, die sint nun chore,/ als ich di
Pass_I/II_(HSW) 37187 mitteln dri;/ nu horet welch amt der obern si./ Troni, cherubin, seraphin -/ o herre got, hilf uns da hin/ in
Pass_I/II_(HSW) 37220 si ruen in gote, got in in./ der achte chor cherubin/ bedutet alsus: an im is/ di vullede der bekentnis,/ daran
Pass_I/II_(HSW) 37496 vint,/ die got wil brengen aldort hin/ in den chor cherubin,/ der als vil gesprochen is:/ ’di vullede der bekentnis’./ werlich
Pass_I/II_(HSW) 37517 betrachten./ die suln den chor den achten/ besitzen dort mit cherubin./ der nunde chor seraphin,/ den got so hohe zieret,/ ’ein
Rennew 28622 diu get gein unserm lande hin,/ als dir der engel Cherubin/ von gotes gebote geboten hat?/ durch unser lant diu straze
Rennew 29500 sol ich ymmer komen da hin/ dar mir der engel Cherubin/ gebot bi gotes hulde,/ mit dienst ichz verschulde/ und kumt
Rennew 29705 jagen/ diu gewaltige minne/ nach der werden k#;eunginne/ die im Cherubin tet kunt./ sin hertze wart von ir enzunt,/ daz sinem
Rennew 30251 gar sin sinne/ hin nach der k#;eunginne,/ an die im Cherubin da riet./ da mit er von dannen shiet./ ob er
Rennew 30276 daz sh#;euf an ile uns gewin.’/ er sprach: ‘der engel Cherubin/ der kan wol wisen mich die wege./ got hat uns
Rennew 30419 daz wol behagete.’_–/ ‘e ich der vart verzagete/ die mir Cherubin gebot,/ ich læge e uf der verte tot./ ich weiz
Rennew 30449 ir s#;eult erwinden nit der vart/ die iu der engel Cherubin/ gebot. f#;eur war ich der bin/ der iu niht wil
Rennew 31555 swaz uf der verte mir geshiht,/ mich sol der engel Cherubin/ ane angest bringen da hin./ ich weiz wol daz er
Rennew 31584 von ir grozen m#;eude./ __Do Malfer vaste entslief,/ der engel Cherubin im rief/ und sprach: ‘du solt wachen,/ din hertze gein
Rennew 31614 im manic werder man./ do er da gelegen was,/ swaz Cherubin im vor gelas,/ als im von gote was enboten,/ daz
Rennew 31629 tag./ uf daz zil sin vræude lag,/ als im gelobte Cherubin./ __Nu was er nahe komen da hin/ daz er die
Rennew 31736 růchet vernemen,/ wie ich her komen bin:/ der here engel Cherubin/ gebot mir von gote her./ vil werder k#;eunc Malfer,/ daz
Rennew 31740 k#;eunc Malfer,/ daz ist geboten mir von gote,/ und was Cherubin der bote,/ daz ich zu manne iuch neme./ ob iuch,
Rennew 32371 e gedingen./ uns kunde die botshaft bringen/ der here engel Cherubin./ er shůf mich im und mir in,/ als got nit

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