Lemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

āne adv_k_prp (1366 Belege) MWB   MWV  

AvaJG 22, 6 die gevangen losen./ si sulen den vianden vergeben, $s gerihtes ane miete phlegen,/ den armen tuon gnade, $s die ellenden phahen./
AvaJG 27, 5 $s zuo anderen sinen gesinden/ in den ewigen tot, $s ane twale lident si iemer not./ mit peche unde mit swebele
AvaJG 34, 7 innechliche, $s si sint der engel geliche./ daz habent si ane ende: $s nu weset vil wol gesunde/ in der selben
AvaJo 4, 2 ein alt man./ min wip ist unberhaft, $s vil lange ane mannes winescaft,/ wie mag ich gelouben $s diu grozzen gotes
AvaJo 30, 6 deme wirsisten wibe $s mit deme aller heiligisten libe,/ der ane Christ ie wart geboren $s unde durch gotes reht erslagen./
AvaJo 30, 10 in himele unde in erde $s ja ist der gotes werde/ ane alle rede ze ware $s uns ein helfare./
AvaLJ 4, 6 er bescatewet ir den lichnamen, $s do wart si swanger ane man./ Da newas hirat $s noch manlich rat/ noch werltlich
AvaLJ 52, 6 $s vil wol er in enphie./ er sprach, daz er ane valsc węre $s und an guotem gelouben sęhe./ Do gie
AvaLJ 85, 4 durch dine minne $s so laz ich dich varen hinnen/ ane dine sunde, $s nu var in gotes munde!"/ Swa er
AvaLJ 181, 5 waren,/ wie sin lichnam here $s in daz hus quęme/ ane venster unde ane ture, $s da stechet ein rigel vure?/
AvaLJ 181, 5 lichnam here $s in daz hus quęme/ ane venster unde ane ture, $s da stechet ein rigel vure?/ do sprach unser
BdN 22, 12 werhaft. der manne pain sint sterker wan der frawen pain, ān allain an den frawen, die Amazōne haizent: dā sint der
BdN 100, 34 kalt und fäuht und gźt umb und umb daz ertreich, ān als vil daz ertreich enplœzt ist von dem wazzer an
BdN 159, 24 diu weip behender und ainr hellern stimm wan die man, ān an den rindern: dā hāt der ohs ain klainer stimme
BdN 419, 25 ain rōt wurzel und hāt pleter nāhent sam diu lactuken, ān daz si smeler sint und spitziger, und ist den verbern
BdN 481, 24 ist ain ursprinch des silbers und tregt über ain mit silber, ān daz ez sich von im schaidet in der gluot, dā
BenGeb 76 wir mit rehter innercheit/ sine marter im gehugen,/ wande wir an dich nine mugen./ ouch bite wir dich, herre,/ durch der
BvgSp 84 dorunder gestrauwet. der ez zehant ezzen wil, der laz ez ane w#;eurtze. (85.) Einen fladen von wisseln. Der einen fladen w#;eolle
Capsula 11 menniſche habet den ſweren unde die geſwſt in demo antlizze ane den huſten. unde ob er die winſtere hant diche leget
Eckh 5:16, 2 er ungetrōst und riuwic. Wie möhte der getrœstet sīn und āne leit, der sich kźret ze dem schaden und ze dem
Eckh 5:22, 11 aleine rehtiu riuwe mīner sünden; sō ist mir sünde leit āne leit, als got hāt leit aller bōsheit āne leit. Leit
Eckh 5:22, 11 sünde leit āne leit, als got hāt leit aller bōsheit āne leit. Leit und meistez leit hān ich umbe sünde, wan
Eckh 5:22, 14 geschepfelich ist, ob joch tūsent werlte źwiclīche möhten wesen, doch āne leit; und ich nime und schepfe diu leit in gotes
Eckh 5:30, 6 ītel behalten von allem dem, daz vüllen mac, ouch luftes, āne zwīvel der becher verzige und vergęze aller sīner natūre, und
Eckh 5:30, 13 begin und ursprunc der blüejenden, hitzigen minne. Ein ist begin āne allen begin. Glīchnisse ist begin von dem einen aleine und
Eckh 5:31, 9 des viures natūre und wirt glīch dem lūtern viure, daz āne allez mittel haftet unden an dem himel. Alzehant vergizzet und
Eckh 5:34, 13 in ir verborgen ist und wār 'vater' ist, ein begin āne allen begin, $t 'aller' 'in himel und in erde'. Und
Eckh 5:38, 3 glīche halten in allen dingen. Ouch sol man wizzen, daz āne zwīvel ouch natiurlīchiu menschlīchiu tugent sō edel und sō kreftic
Eckh 5:38, 11 von sō muoz etwaz innigers und hœhers sīn und ungeschaffen, āne māze und āne wīse, dā sich der himelsche vater ganze
Eckh 5:38, 12 etwaz innigers und hœhers sīn und ungeschaffen, āne māze und āne wīse, dā sich der himelsche vater ganze īnbilden und īngiezen
Eckh 5:39, 3 mac gehindert werden, und envellet er niht alle zīt noch āne underlāz. Ein ander werk ist noch inniger dem steine, daz
Eckh 5:39, 6 crźatūre benemen noch nieman. Daz werk würket $t der stein āne underlāz tac und naht. Daz er tūsent jār dā obenān
Eckh 5:39, 17 hān leit und līden; si wil und wölte alle zīt āne underlāz līden durch got und durch woltāt. Alliu ir sęlicheit
Eckh 5:42, 14 geminter sun, in dem ich geminnet und behegelich bin', wan āne zwīvel, got enminnet nieman mit genüegede und lūterlīche, der niht
Eckh 5:43, 28 er minnet durch minne, und er würket durch würken; wan āne zwīvel: got enhęte sīnen eingebornen sun in der źwicheit nie
Eckh 5:44, 2 daz der sun alsō źwiclīche geborn ist, daz er doch āne underlāz noch wirt geborn. Ouch enhęte got die werlt nie
Eckh 5:44, 4 got hāt alsō geschaffen die werlt, daz er sie noch āne underlāz schepfet. Allez, daz vergangen ist und waz zuokünftic ist,
Eckh 5:44, 15 würket durch würken; und dar umbe minnet got und würket āne underlāz. Und gotes würken ist sīn natūre, sīn wesen, sīn
Eckh 5:50, 17 daz niht guot enist noch enmac guot gesīn, waz kumet āne got, und allez, daz kumet mit gote, daz ist guot
Eckh 5:54, 11 daz līden, daz sīne vriunde, guote liute, niht alle zīt āne underlāz in līdenne ensint? Hęte ein mensche einen vriunt, der
Eckh 5:55, 18 ungelücke, daz sie līdent, sō enwęren sie niht guot noch āne sünde. Sint sie aber guot, sō enist in daz līden
Eckh 5:57, 15 -, sō ensol ich ouch niht wünschen gesunt wesen. Wan āne zwīvel, möhte daz gesīn, daz mich got gesunt machete āne
Eckh 5:57, 16 āne zwīvel, möhte daz gesīn, daz mich got gesunt machete āne sīnen willen, mir węre unwert und unmęre, daz er mich
Eckh 5:58, 6 mensche, ein künic, minnete und mich doch ein wīle lieze āne gābe, dan ob er mir alzehant hieze etwaz geben und
Eckh 5:60, 19 sihet in lūterkeit des luftes aleine. Sant Augustīnus sprichet: swer āne allerleie gedenke, allerleie līphafticheit $t und bilde inne bekennet, daz
Eckh 5:109, 26 einen bœsen geist, einen tiuvel. Der guote engel rętet und āne underlāz neiget er <ūf> daz guot ist, daz götlich ist,
Eckh 5:110, 6 in der sźle daz ist der guote boum, der alles āne underlāz bringet guote vruht, von dem ouch unser herre sprichet.
Eckh 5:111, 21 er glüejet und glenzet, liuhtet und brinnet und neiget sich āne underlāz ze gote. Der źrste grāt des innern und des
Eckh 5:113, 14 Noch ist des wol ein ander glīchnisse: diu sunne schīnet āne underlāz; doch, sō ein wolke oder nebel zwischen uns und
Eckh 5:116, 16 und ist ein morgenbekantnisse, und alsō schouwet man die crźatūre āne alle underscheide und aller bilde entbildet und aller glīcheit entglīchet

Ergebnis-Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >>
Seite drucken