Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

āder F. (265 Belege) MWB   MWV  

Albrant 2,11 ist, so nym hanf unde hundis blut unde salbe ym dy odirn do mitte: so wirt ys gesunt. //Welch ros eynen czubrochyn
Albrant 3,49 sich. //Welch ros hat daz ouginstal, dem laz an$/ der odir an den ougen unde bind ym den cophf nedir: zo
Barth 132, 18 under den rippen alsō diu eiger unde beginnet ir diu āder swellen unde gźt ir der toum in daz houbet als
Barth 139, 20 irich unde lege iz alsō uber daz wange an die ādere, sō sihstū michel wunder, want dā enchumet nimmer hein schuz
Barth 155, 13 zende dā mit: si geswerent dich nimer. Siut des gīrs āder in einem ole unde gehalt daz ole, swie lange dū
BdN 6, 28 und dar umb daz ez nit pluotes hāt ist kain āder in im klain noch grōz, die ain pluottragerin sei. Daz
BdN 7, 15 versźrung; daz ander niht, dar umb, daz daz sterker etleich ādern hāt, die pluottragerinne sint, daz ist an der stat, dā
BdN 9, 18 daz tier schol sehen waz vor im ist. ain holeu āder gźt von dem hirn zuo den augen, diu haizt opticus,
BdN 12, 1 dem inwendigen nātürleichen luft, der beslozzen ist in den behenden ādern, die entspringent in dem herzen und gźnt auf in daz
BdN 13, 13 maist an dem rachen des mundes und sunderleich an ainr ādern, die gespannen ist durch die zungen. //VON DEN ZENDEN. /Die
BdN 15, 21 daz ain geswęr hāt, oder von kalter vergift, die di ādern besleuzt, oder von andern sachen. //VON DER STIMM. /Diu stimm
BdN 18, 3 allen gelidern. //VON DER LUFTRœRN. /Diu luftrœr ist ain grōziu āder und haizt ze latein trachea, und haizent si die wundertzt
BdN 19, 3 nāch der keln gegen dem ruck. der hals hāt vil ādern, durch die vliezent die gaist und daz pluot von dem
BdN 19, 32 piegleich geschikt zuo allen werken. in den armen sint vil ādern und rœrlein, auz den man aller gemachsamist daz schedleich pluot
BdN 20, 14 an den glidern und ist gesamnet auz flaisch und auz ādern und auz nātürleichen panden, und spricht Rasis, daz ir fünfhundert und aht und zwainzig
BdN 23, 20 sei, daz ez die klunsen zwischen den painen und den ādern derfülle und daz ez diu gelider ze samen hab. daz flaisch
BdN 24, 24 mitelst in der prust, dem sint die ripp und die ādern zuo gesellt, und under dem selben pain entspringent die vodersten
BdN 24, 25 zuo gesellt, und under dem selben pain entspringent die vodersten ādern, dā daz pluot inne lauft und die ze latein vene
BdN 24, 27 inne lauft und die ze latein vene haizent. die selben ādern estent sich überal zuo den andern glidern reht als die
BdN 24, 28 reht als die est an ainem weinreben. aber von den ādern werden wir her nāch sagen. Aristotiles spricht, daz der mensch
BdN 26, 11 ligt. und die gaist und daz pluot laufent in den ādern von dem herzen in die andern glider, als wir her
BdN 26, 12 die andern glider, als wir her nāch sagen von den ādern. daz herz ist gesetzt zuo der lungen, dar umb, daz
BdN 28, 13 diu nātūr von den gerben und füert ez in sunderleich ādern in daz flach tail der lebern, dā wirt ez dann
BdN 32, 18 weg zuo der mistporten. in dem vastendem gedirm sint fünf ādern gestecket, die haizent die pärmleichen ādern, dar umb, daz si
BdN 32, 19 vastendem gedirm sint fünf ādern gestecket, die haizent die pärmleichen ādern, dar umb, daz si mit allen andern ādern mitleident. die
BdN 32, 20 die pärmleichen ādern, dar umb, daz si mit allen andern ādern mitleident. die selben ādern streckent sich unz an die lebern
BdN 32, 20 umb, daz si mit allen andern ādern mitleident. die selben ādern streckent sich unz an die lebern und ziehent die klaren
BdN 32, 28 bluots wirt gesant dem herzen und der lebern in ainer ādern, die sich streckt von der lebern an daz herz. dā
BdN 33, 28 niht lang nāch der gepurt. ez sprechent etleich, daz ain āder gź von der kindenpfāherin unz an des kindleins nabel, und
BdN 33, 29 der kindenpfāherin unz an des kindleins nabel, und mit der ādern oder mit dem pand zeuht daz kint in sich daz
BdN 34, 18 vleuzt von den niern durch zwźn häls oder durch zwuo ādern, und dā die ādern die plāsen begreifent, dā durchgźnt si
BdN 34, 18 durch zwźn häls oder durch zwuo ādern, und dā die ādern die plāsen begreifent, dā durchgźnt si den obern rok der
BdN 34, 32 der reht. der niern ietweder hāt zwźn häls oder zwuo ādern. der häls ainen streckt der nier auf in der seiten,
BdN 35, 1 der seiten, dā er inne ligt, unz an die grōzen ādern, diu dā ist an dem auzwendigen tail der lebern, und
BdN 35, 12 daz si doch wol leident in seltsamer sprāch. //VON DEN ADERN. /Nun schüll wir sagen von den ādern, als daz puoch
BdN 35, 13 sprāch. //VON DEN ADERN. /Nun schüll wir sagen von den ādern, als daz puoch sagt, wie daz sei, daz der ärzt
BdN 35, 18 daz unser puoch sagt, sō schol man wizzen, daz dreierlai ādern sint in dem menschen. die źrsten sint runstādern, dā daz
BdN 35, 22 von ainem rock und haizent ze latein vene. die andern ādern sint gaistādern und haizent ze latein arterie, daz ist als
BdN 35, 27 die runstādern. wie auch daz sei, daz in den zwairlai ādern pluot vlieze etswie vil und auch gaist, doch nenne ich
BdN 35, 32 alle entspringen von dem lenken tail des herzen. die dritten ādern sint pantādern und haizent ze latein nervi. mit den pint
BdN 36, 10 sam die gaistādern, dar umb haizent si auch die gerüewigen ādern. der runstādern sint zwuo fürstinne, daz sint die zwuo, die
BdN 36, 14 Galiźnus spricht und die andern ärzt, und ist der zwair ādern ainiu grœzer, diu ander klainer. ietwedriu der runstādern ist ain
BdN 36, 16 wurzel vil anderr runstādern, wan, sam Plinius spricht, die zwuo ādern estent sich über all den leib und fäuhtent in mit
BdN 36, 23 geampten glid, daz ain ampt hāt, sich estent zwuo slahend āder, der slahen man enpfint auzwendig auf etleichen glidern sam auf
BdN 36, 25 und auf dem slāf pei den ōrn. daz slahen der adern bezaichent uns des herzen krankhait und sein sterken, auch des
BdN 36, 27 sterken, auch des leibes hitz und sein kelten. aber ander āder, die niht slahend sint, tragent daz pluot in diu glider,
BdN 36, 31 dem leib zuo ainer narung, und sint die este der ādern klain dar umb, daz daz pluot von seiner klainhait dester
BdN 36, 35 dar inn enthalt und niht leiht auzfliez. Ez gźnt auch ādern durch die rœrloten mitten der prust unz in des hauptes
BdN 37, 1 der spitzen gźnt wider ab durch die arm drei fäuht ādern mit pluot, diu ain von dem haupt und diu haizet
BdN 37, 6 ain grunt ist und ain ursprinch des pluotes; diu dritt āder gźt von dem herzen und ist ze mitelst zwischen den

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