Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

nagen stV. (33 Belege) MWV  

BdN 87, 8 miltaw niht von erdischem verprantem dunst, der daz getraid alsô negt. dû scholt auch wizzen, daz ez den frühten aller maist
BdN 256, 12 die schaln, daz si sich niht zuo mügen tuon, und nagent dann der sneken flaisch. der sneken schaln sint weiz und
BdN 323, 1 von grober fäuhten koment, und sein saf und sein asch nagent und durchpeizent, dar umb sint si paideu zuo den geswern
BdN 341, 3 für die peizenden swäm, die den menschen in dem leib nagent. und welherlai swäm man kochet mit den pirn, ez sein
BdN 341, 9 die huosten und truckent die coleram, diu in dem leib negt, und dar umb schüllent si die alsô siech sint geprâten
BdN 342, 11 trinken. die süezen kriechen entlœsent coloram, diu in dem leib negt, und füerent si auz; iedoch entlœsent die wäzrigen mêr wan
BdN 370, 19 trückent sneller diu fäuhten gelider und behendicleicher ân peizen und nagen. der zaher ist guot zuo erznei und dar umb tuot
BdN 373, 20 er entsleuzt und pringt etleichen den auzsetzel. des pfeffers pulver negt daz übrig flaisch auz den wunden. Galiênus und Aristotiles sprechent,
BdN 381, 15 seudet, waz püecher oder prief er dâ mit schreibt, diu nagent die mäus niht. etleich tuont auch wermuot in ir laugen
BdN 383, 31 minzensaf oder ain waizel gedaucht in daz pulver mit honig negt daz tôt oder daz wild flaisch auz den wunden. wenn
BdN 407, 6 erznei und habent die kraft, daz si zesamen ziehent und nagent. wilt dû den slâfen machen, der in ainer suht ligt,
BdN 410, 13 salz und mit honig, sô ist ez guot für den nagenden siehtum, der ze latein ignis_persicus haizt und haizent in etleich
BdN 414, 6 und fäuht, aber der swarz ist kalt und trucken und negt mêr wan der weiz. sein sâm ist guot zuo erznei
BdN 414, 8 erznei und pringt slâf und sänftigt in vil dingen und negt auch in vil sachen. man macht ain pflaster auz mâgensâmen
BdN 420, 20 ist an der kraft haiz und trucken und prennet und negt und ist scharpf auf der zungen und tœtt die leutswürmel.
BdN 439, 25 mensch mit esten hât. er ist auch guot wider die nagenden fäuht, diu ze latein flegma haizt. //VON DEM CRISOPRASSEN. /Crisoprassus
BdN 457, 32 hailt swern und schäuht den grausamen siehtum, der daz antlütz negt und haizt ze latein noli me tangere, daz haizt: rüer
KvHeimUrst 1103 giht,/ ir fiur erlischet ouch niht./ swie lange diu gewizzen neget,/ diu wîze sich nimmer geleget./ ir riuwe frumt in danne
KvWLd 32,267 der kerenter/ mit dem gebeine künden,/ daz mich die würme nagende werdent mit unreinen münden./ wil ich dâbî niht hüeten mich
Mechth 3: 15, 51 úber min zal, die si riben, twůgen und vrassen und gnůgen und si mit fúrinen geiselen schlůgen. Do sprach inen des
Mechth 3: 21, 41 valscheit bezogen, da na sint ir alle betrogen.» Den wocherer naget er ane underlas und verwisset im, das er nie barmherzig
Mechth 7: Reg. 47 XXXIX. Wie die túfele sich schlahent und jagent, bissent und nagent, wenne ein minnendú sele, die von gotlicher minne brennet, von
Mechth 7: 39, 2 XXXIX. Wie die túfel sich sclahent und jagent, bissent und nagent, swenne ein minnendú sele, die von g#;eotlicher minne brennet, von
Mechth 7: 39, 12 denne sclahent und jagent, wie si sich denne bissent und nagent, wie si sich denne húwelent und grinent, wan si v#;eorhtent
Mechth 7: 39, 44 Das brummen und das grimmen und das bissen und das nagen, das er do tet #.[in sinen (152#'r) banden, das ist
Mügeln 62,10 immer klagen,/ das ich das gras han bi der ban/ genagen unde secke vil getragen.'/ ^'ein straßrouber ist er gewesen,'/ so
PrOberalt 63, 24 m#;eug werden. die juden die daz gantze brot habent, die nagent die rint; so ezzen wir die innern brosem, wan wir
RvEBarl 4636 kêrten allen ir vlîz/ an der stûden wurzel gar./ sie nuogen alsô vaste dar,/ biz diu wurz vil nâch sich lie,/
RvEBarl 4722 diu trüebe naht/ bezeichent dise miuse zwô,/ die jene wurze nuogen sô/ daz der stûden kraft zergienc,/ dar an der man
RvEBarl 4725 kraft zergienc,/ dar an der man mit vorhten hienc./ alsus genaget widerstrît/ unser leben disiu zît./ ir nagen daz hât endes
RvEBarl 4727 vorhten hienc./ alsus genaget widerstrît/ unser leben disiu zît./ ir nagen daz hât endes niht,/ ê man si abe genagen siht/
StrKD 107, 271 so chumberlichen stat,/ daz er die notdurft niht enhat,/ der neget daz bein als der hunt;/ dem verschiubet diu armůt den
TannhHofz 50 hübschen nider./ Etlicher ist also gemuot,/ swenn er daz bein genagen hat,/ daz erz wider in die schüzzel tuot;/ daz habet
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