Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

jegere stM. (102 Belege) MWV  

Ägidius 358 da irwelit hete./ daz was daz herlichiste tier/ daz die iegire iemer/ in dicheinen walde ie gesahen:/ selbe sie des iahen./
Ägidius 403 trat:/ do horter allenthalben/ di hornir in d%-e walde,/ die iegere vn̄ die hunde./ do irkante her an der stunde/ uil
Ägidius 430 gesweich in der tac./ do giengen sie hiene widere/ intgegen iegeren./ die nacht risin began:/ do můsten die weide man/ mit den
Ägidius 436 hunden/ z#;ov den herbergen wenden./ San des nehisten tagis/ die iegere hůben sich abir/ mit flize hiene ze walde./ als ich
ÄPhys 1, 7 daz ſo ſer gat in demo uualde. un er de iagere geſtincit. ſo uertiligot er daz ſpor mit ſinemo zagele zediu
ÄPhys 3, 7 in iro parm. unde ſpilit mit iro. So chumit der iagere unde uait ez. Daz bezeichenet unſerin trotin xpriſtin der dir
ÄPhys 9, 2 heizzet autula. daz iſt ſo harto gezal daz imo níhein iagére ginahen ne mag. unde hébet uile uuaſſiu hóren. unde uile
Barth 142, 33 Die selben wurzen funden êrste diu tier, diu von den jageren gesêret wurden. Sô si die wurzen geezent, sô werdent si
BdN 121, 23 niht. daz tier hât die art, ist, daz ez der jäger früe jagt, ê ez seinen harm lâz, sô wirt ez
BdN 127, 19 paralis guot. daz tier hât die art, wenne ez der jäger jagt, sô peizt ez im selber sein gailn auz und
BdN 128, 4 hôch perge. ez erkennet gênde läut gar verr, ob si jäger sein oder ander läut. etleich sprechent, daz die gaiz weder
BdN 132, 12 dâ gehengt, sô schreit ez vast. wenn ez dann der jäger hœrt, sô vâhet er ez. Alsô vâhent sich die selber
BdN 133, 17 gar starch. daz tier hât die art, wenne ez der jäger jagt und ez verhoffet, daz ez niht enpfliehen müg, sô
BdN 143, 25 vertiligt er sein fuozstapfen mit dem sterz, daz in die jäger iht vinden. alsô spricht Plinius. die lewen sint under enander
BdN 145, 23 stêt er still zorniger und grimmiger; und gibt im der jäger zehant niht ain tôtez tier, des pluot er trink, sô
BdN 145, 24 tôtez tier, des pluot er trink, sô greift er den jäger an oder wer im begegent, wan man mag in niht
BdN 145, 26 in niht gesänftigen danne mit pluot. dar umb habent die jäger pei in alle zeit lämpel oder andreu tier, dâ mit
BdN 158, 26 über mâz, daz er geziert sei. dar umb nement die jäger hantschuoh und schuoh und legent die an in den wälden,
BdN 161, 6 Jeronimus sprechent. diu tier sint gar grimmig und wenn die jäger si beraubt habent irr kindel, sô mügent in etswenn die
BdN 161, 7 si beraubt habent irr kindel, sô mügent in etswenn die jäger niht enpfliehen; dar umb werfent si glesein schilt hinder sich,
BdN 161, 14 sô vindent si nihts. in der zeit enpfliehent in die jäger. Aristotiles spricht, daz daz tier an vil dingen dem ohsen
BdN 161, 22 ez ist gar scharpf und härwe, alsô daz ez kain jäger gevâhen mag mit gewalt. aber sam Isidorus und Jacobus sprechent,
BdN 161, 28 in ir schôz und entslæft dâ. sô vâhent ez die jäger und füerent ez in die künigleichen paläst den läuten ze
BdN 162, 4 schôz. dar nâch wart er gevangen von den gar scharpfen jägern, von den juden, und wart lästerleich getœtt von in. dar
BdN 163, 9 wan er izt nihts sô gern. dar umb wenn die jäger ainen pern vâhen wellent, sô grabent si ain gruob und
BdN 223, 19 begreifent si stain wenn man si jaget und werfent die jäger dâ mit. si sint sô tôrot, daz si neur ir
BdN 467, 31 in den fürsten genæm. /An dem stain man vint ainen jäger oder jaghunt oder hirz oder ainen hasen, der hât die
EnikFb 373 walt kêrt,/ reht als in sîn tugent lêrt,/ mit dem jeger und mit dem hunde./ dô was er komen an der
Gen 1072 si wahsen begunden $s ungelîche si geviengen./ der altere wart jagire und accherman, $s Jacob wonete in gezelten./ ane got er
Herb 18071 a%-rmam/ Vn2de han anders dehein gewin,/ We1n daz ich ein ieger bin./ Lichte kvmet, daz min rat/ Im zv gute1n state1n
HvFreibTr 2377 sîn gevuoc./ gar heimelîche er an truoc/ mit des küniges jagern,/ daz sie muosten in gewern,/ swes er sie bat und
HvFreibTr 2381 der helt Gâwân des nicht enliez,/ ern sprêche zu den jegern:/ «ir meister, ichn wil des nicht enpern/ und bite iuch
HvNstAp 4572 Wilde peren und schwein./ Uber di kan er selber wol jeger sein./ Er pfliget seines gesindes wol:/ Di sind zu allen
JPhys 1, 9 in$/ den gebirgen. oder in deme walde. ſo in die iagere iagint. ob ime danne der ſtanch chumet ze$/ dere naſun.
JPhys 9, 2 und iſt uil chůne. ime nemach nihein man genahen. noch iagire geuahen. Er habet langiu horn. diu ſint getan alſo ſagun.
JPhys 9, 11 ſi danne uil lûte. wante ſi dannen nimag. ſo der iagere daz gehoret. ſo loufet er dare. und ſlehit die autulam.
JPhys 14, 6 in$/ deme tale geſihet. ſo bechennet ſi wole ob ſi iagire ſint. Alſo tůt unſer trehtin. der haltende chriſt. er minnet
JPhys 14, 14 Daz diu caprea ſo heiteriu ougen habet. daz ſi die iagere ſo uerre ſehen mach. daz bezeichinet unſeren trehtin. alſo diu
JPhys 14, 25 ſcephare an unſ liche oder miſſeliche. Alſo diu caprea den iagire uerriſte geſihit. alſo ſach unſer trehtin der haltende chriſt iudam
JPhys 16, 6 er die gemahte abe. unt fliuhet er. So nimit der iagire die gemahte und neiaget in nieht mere. ſo man aue
JPhys 16, 8 tîer iagit. unt iz inphliehen nemach. ſo lazit iz den iagiren ſehen daz iz der gemahte niene hat. ſo ne iaget
KvHeimHinv 1 @h.Unser vrouwen hinvart/ Ein jäger âne gejägedes list/ der doch an jagenne strîtic ist,/ der
KvWTroj 18822 unde balt/ het inne wonung unde leger./ aldâ begunden mîne jeger/ nâch eime hirʒe gâhen,/ den si dâ vor in sâhen/
Lanc 117, 36 $t und kam schier zu dem lack, und wol eim jeger glich. Er hett einen grunen jegerrock ane, und was der
Lanc 207, 34 rytende und hett ein horn an dem hals, und ein jeger kam mit im. Sie bliesen zu valle das der hircz
Lanc 356, 16 dann ein knappe der mir myn roß hielt und myn jeger; der auch alda by mir schlieff under eim busch. Aldar
Lanc 517, 27 und darwert!’ sprach er. Da saß erselb $t uff synen jager und macht sich bald zu walde. Da bereit man spise
Lanc 517, 35 yn ließe.’ ‘Diß sy’, sprach der konig und nam zwen jager mit im und reit furter so lang biß er in
Lanc 518, 1 alle zu, und er wolte sich weren. Sie fingen die jeger zu allererst und stachen dem konig sin pferdt under im
Lanc 518, 24 anders nit von im gehort hetten dann das sie sinen jeger dot hetten funden in dem walde. Da weinde die konigin

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