Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

innewendic Adj. (153 Belege) MWB   MWV  

BdN 8, 34 der sêl, dar umb, daz in dem slâf oft die inwendigen kreft der sêl wachent, als wir enpfinden in den treumen
BdN 10, 34 an dem menschen ist ain venster, hin und her gekrümpt inwendig, und haizent ez die maister ain tür oder ain porten
BdN 11, 23 der auzwendich luft, der die stimm füert, muoz rüern den inwendigen luft in dem pälglein, dar umb daz er die stimm
BdN 11, 34 ist auch ain unverschrôten weg des auzwendigen lufts mit dem inwendigen nâtürleichen luft, der beslozzen ist in den behenden âdern, die
BdN 19, 1 leib. der hals ist auz kruspelischem flaisch gemacht aller maist inwendich, und stêt auch der hals ze næhst nâch der keln
BdN 22, 10 ainer klänten want den laim aufhaltent. die herten pain sint inwendig hol, weiz und gar werhaft. der manne pain sint sterker
BdN 26, 31 wan andreu tier. Daz herz mag niht geleiden als andreu inwendigeu glider, wann man sicht an der tôten herz kain versêrung
BdN 32, 7 in dem mund und in der sluntrœrn. der mag hât inwendig vil häutelvasen reht sam klaineu plätlein an ainem püechlein, dar
BdN 40, 11 nâtürleichen hitz hin ein treibt in den leib und si inwendig sterkt, wan ez muoz daz knäblein haizer haben zuo seiner
BdN 50, 4 oder gepuckten leib und dem diu mäuslein an den painen inwendich über sich erhebt sint, der ain gelb varb hât und
BdN 54, 1 /Daz ist diu lêr Rasis von den träumen, die von inwendiger schickung des menschen koment, und mag ain weiser mensch an
BdN 64, 27 maister, daz des mônen kugel ain halbtail scheinend hab mit inwendigem aigem lieht und daz ander halptail vinster, und daz sich
BdN 88, 19 si tôt sint und man si aufsneidet, sô sint si inwendig gel von der prunst colêra. aber in den landen gên
BdN 89, 33 kraut, daz dâ haizt mastix. ob man daz gemischt legt inwendig und auzwendig an daz zandflaisch und an die zend, sô
BdN 90, 23 von dem unlautern alsô, daz daz lauter weizlot ist und inwendich etleich hölr hât sam der honigsaim, und daz gar lauter
BdN 96, 15 der dunst dann gar verprant ist, daz er des menschen inwendig gäng durchsleuft und durchizzet. //VON DER SUNNEN HOF. /Man siht
BdN 103, 33 ein in daz ertreich slahent und machent die erden warm inwendig; aber sumerzeiten slahent si her auz und beleibt daz ertreich
BdN 106, 31 stain und edel gesmeid. alsô ist manig dêmüetiger mensch, der inwendig grôzen schatz behalten hât. daz ertreich ist gar fruhtpær, wann
BdN 113, 9 und stet verprennent. daz geschiht dâ von, daz daz ertreich inwendig prinnet. daz dritt ist, daz dik in dem ertpidem auz
BdN 113, 12 ganz dorf versenkt. daz ist dâ von, daz daz ertreich inwendich sandig ist und molwik und daz ez oben ain vest
BdN 123, 1 gewonhait verändert, wann alliu andreu vierfüezigeu tier habent ir gallen inwendig des leibes, ân daz tier: daz hât sein gallen in
BdN 129, 16 tier seineu hörner werf ân den hirz. alliu hörner sint inwendig hol ân des hirzen hörner. der hirz dunket sich seiner
BdN 135, 33 afterwädel, dâ mit si sich wern. wizz, daz des elephandes inwendigeu gestalt ist geschickt wider alliu erdischiu tier, iedoch spricht Aristotiles,
BdN 135, 35 wider alliu erdischiu tier, iedoch spricht Aristotiles, daz der elephand inwendigeu gestalt sei sam ain swein. ist dem alsô, sô ist
BdN 136, 1 ist dem alsô, sô ist er auch sam ain mensch inwendig. des elephanten pain geprant verjagt die slangen und vergift. ez
BdN 145, 13 des knoblauches smack niht erleiden. Ambrosius spricht, wenne der leopard inwendig siechet, sô trinket er ainr wilden gaiz pluot und wirt
BdN 157, 7 leib der rehten zeit niht erpeitent und zerrent die muoter inwendig mit iren scharpfen klâen und lâzent die muoter halbtôt. dar
BdN 159, 8 auzwendig dem menschen gar geleich sei, doch ist er im inwendig minner geleich dann kain ander tier sam Aristotiles spricht. der
BdN 166, 33 in dem nest, der haizt echides oder gagates. der hât inwendig ain andern stain in im. den stain hât er in
BdN 173, 25 weizer vogel über al. der hât die art, daz daz inwendig tail seiner hüff benimt den augen ir vinster. er hât
BdN 194, 29 nagel nimt und legt in twerhs zwischen diu air, oder inwendig setzet den nagel aufgerihts, sô schadet in der donr niht.
BdN 250, 17 dar umb, daz diu künftigen kindel si iht melden, aber inwendig sint si vol unkäusch mit gir und treibent ir unfuor
BdN 289, 34 varnt haim wol gepürdet und schôn geladen. si habent auch inwendig des vazzes ir amt schôn getailt, wan etleich maurent, die
BdN 296, 23 praunen der pest. wer den stain in ezzen nimt und inwendig siech ist, der wirt gesunt, wan der stain durchgêt dem
BdN 318, 10 hitzet, daz mitter tail ist mæzig warm, daz dritt, daz inwendig ist sam des apfels herz, daz küelt. /Nu sprechent die
BdN 326, 4 grôz feur umb die häfen machen. wenn denn daz holz inwendig erhitzt, sô fleuzt daz öl auz dem obern hafen in
BdN 329, 14 haizt auch malogranata dar umb, daz sein früht körnlot sint inwendig, und haizent die öpfel malogranata; aber neur ain apfel haizt
BdN 337, 23 ist, wan dactylon haizt in kriechisch lank. diu fruht hât inwendig ainen herten kern und auzwendig gar ain süezez flaisch. der
BdN 339, 17 umb daz herz und umb die prust, und den, die inwendig geswer habent von kalter fäuhten, und den, die trucken huostent
BdN 345, 35 den fluz und tuot dem haupt wê. der rôsen pluom inwendig, diu dâ gel ist sam der saffrân, diu haizt anthos
BdN 346, 5 an daz end, sô beleibt diu fäuht und diu wirm inwendig, und dann drei wochen oder ain mônet vor weihnähten, sô
BdN 355, 3 hilft für der vergiftigen tier piz. aber wenn man ez inwendig nimt, sô fürbt ez den leib von der fäuhten, die
BdN 358, 13 leib. er hailt auch die geswer, diu man apostem haizt, inwendig und auzwendig dâ mit salbet, und zepricht den stain in
BdN 364, 24 sâmen, wenn die rind auzwendig getruckent, und wirt daz mark inwendig dick. des sâmen wonent pei enander mêr dann vierzich in
BdN 365, 8 an der varb weizlot und smeckt gar wol und ist inwendig hol. er hât die art, daz er kreftigt von dem
BdN 373, 33 habent wan diu haselnuz und ain weizer schaln und habent inwendig niht ain rôt häutel und diu körnel sam diu haselnuz
BdN 374, 7 unkäusch von irer fäuht. man spricht auch, wer die öpfel inwendig auzsneid und den grütz dâ von werf und si schel
BdN 374, 8 grütz dâ von werf und si schel und si bespreng inwendig mit gepulvertem langem pfeffer und si alsô prât, die pringen
BdN 377, 1 der pest, und wenn man den auzpricht, sô ist er inwendig vaizt. wenn man in zuo dem feur habt, sô enprint
BdN 390, 24 stênt. daz kraut hât gar ain grüen rinden und hât inwendig ain grôzen lôsen kern, den haizent die maister sein mark.

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