Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

inniclich Adj. (230 Belege) MWB   MWV  

Ägidius 37 daz her die lute gewerte/ des sie z#;ov ime gerten./ inneclich was daz gebet sin;/ do irhortin min trechtin:/ der erdin
Ägidius 568 her ane sorge./ do begunden die uil geweldigen man/ uil innecliche uragan/ ginen gůten herren,/ wie lange her da gewere,/ ouch
Ägidius 660 der den herren gůten/ so uirwundit hete./ iz was ime innecliche leit./ mit rechtir gehorsamicheit/ quam her uur den gotis schalc./
Ägidius 670 grozen meintat./ do uirgab iz ime der gotis trut/ mit inneolichen worten./ nach sinen geuerten/ hiez her in keren./ der gotis bote
Ägidius 1109 her ouch gehugete/ der kristinheite mit sineme gebete,/ daz her inni%::ncliche tete./ Do der heilige man/ in daz munstir quam/ vn̄
Ägidius 1182 Karlin den kivninc bat/ daz her nacht vn̄ tac/ gote innecliche ulehite/ vn̄ her ze gůte tete/ alliz daz her mochte./
Ägidius 1205 her daz opfer brechte./ daz tete der gůte herre/ uil innecliche gerne./ die messe begunde her singen/ mit warir minne./ alse
Ägidius 1256 herre gerne;/ der manigen givte her uol was./ got her innicliche bat/ daz her sine hulde/ deme kuninge geben wolde./ ce
Ägidius 1638 daz her uůre/ in daz ewige riche./ do hůb her innicliche/ sin ougen ůf ze Criste/ vn̄ bat einer wenegen uriste,/
Ägidius 1659 grabe,/ daz ich den gewalt habe,/ swer mir sine not innecliche clage,/ daz ich ime trost muze geben/ z#;ov deme libe
Ägidius 1708 vn̄ gnade miner sele/ in dineme riche.’/ do her so innecliche/ uolle sprach sin gebet,/ da her lac an der stete,/ her
AvaA 4, 2 ware urstende./ so sul wir alle unseren herren $s vil innechlichen flegen,/ daz wir in dem wige $s niht verlazen an
AvaJG 34, 6 $s ir gedinge mit habenne ein sicherheit,/ ir minne vil innechliche, $s si sint der engel geliche./ daz habent si ane
AvaJo 29, 2 chunich sprach trurichlichen $s sus ze der frowen:/ "mir ist innechlichen lait, $s daz ich swuor disen ait./ iedoch wil ich
AvaJo 30, 2 uf huob er sine hende ze got./ er was vil innechlichen fro, $s got enphalh er sine sele do./ si zuhten
BenGeb 89 willen ist,/ daz wende uns durch den dinen Christ,/ der innechlicher ewechait/ unde einer waren gotehait/ in des hailigen gaistes ainunge/
DvAStaff 211 begirde me denne mit worten #;evbit er ſich mit gotte inneclichen. Von diſem grate mag man verſten, das ſante Paulus hat
DvAStaff 221 notdurft were, aber der geiſt der andaht volle f#;euret mit inneclichen ſ%/vften des vnſ gebriſtit an den worten hin ʒe gotte,
DvAStaff 316 [vnde ein vngeſihtiges, ewigis gůt], vnde in der warheit der inneclicher minne, da mit man in minnet vnde eret vnde in
Eckh 5:205, 2 wærlîche haben gotes liget an dem gemüete und an einem inniclîchen vernünftigen zuokêrenne und meinenne gotes, niht an einem stæten anegedenkenne
Eilh R, 1764 chunich des er habite/ gelobet mit siner warheit./ im was innechliche leit/ daz er iz so lange vriste./ nu vernemet, mit
Elmend A 578 sinen vusin./ vnd spriche zu im kurtliche,/ vnd meine daz inicliche,/ daz dir von sinen gnadin blibe/ ein recht in dime
Eracl 276 mînen man,/ er wænet, ich tuoz durch lôsheit./ mir wære inneclîchen leit,/ gedæhte er valsches dar zuo./ doch wæn ich wol,
Eracl 4912 herren dô verdrôz,/ dô leiter sich nider unde slief./ Eraclîus inneclîchen rief/ ze sînem schepfære,/ daz er im genædec wære,/ als
Gen 1165 geruste./ mit deme herzen er ze gote sach, $s vil innechlîche er sprach:/ / /‘Got dich gesegene $s in aller dîner
GrRud Cb 53 heizent volc svende.’/ Der greve antwerte ime do/ unde wart vil inneclichen vro./ vil gezogentliche daz er sprach:/ ’ich ne weiz ob
GrRud D 24 zusamene quamen/ unde des greven wort vor namen/ [do wur]den sie innecliche vro./ deme kunige rieten sie do,/ daz er [vride] gebe/
GrRud Gb 16 gift von ir nam,/ do bat die vrowe gůte/ mit inneclichem můte/ unsen herren got daz her sie gewerte,/ ob der
GrRud Hb 33 daz sine not/ der wellere clagete./ got her dicke manete/ innecliche siner hantgetat,/ daz er ime craft und rat/ durch sine
GrRud Hb 53 des beduchte,/ daz her wol genesen mochte./ des wart her innecliche vro./ ůf richte her sich do./ do crouch der ellende/
GrRud Ib 40 vienc,/ die nacht in al zu schiere irg[ien]c./ daz was in innecliche leit./ Bonifait der jungelinc ge[me]it/ gienc zur kemmenatin./ mit Beatrisen
Herb 881 leit tut,/ Ein ritter hubisz vnd gut./ Ich bin im inne1ncliche1n holt./ Daz ist doch ane mine schult./ Ich han in
Herb 1191 vursagete/ Also smeliche/ Der kvnic vo1n troyge1n|riche./ Daz was im innecliche1n leit./ Do saz er vf vn2de reit/ Vn2de ilte vil
HvFreibTr 64 Bêhemlant ist er geborn,/ dem ich diz seneclîche mêr/ mit inneclîches herzen ger/ voltichten und volbringen sol./ an dem ist daz
HvFreibTr 337 leite im sîne willekür/ und sînes herzen willen vür./ ûz innenclîchem herzen sprach/ Tristan, des wortes er verjach:/ «ei, süezer vriunt
HvFreibTr 495 antwurte ir er Tristân./ der herzoge Lovelîn sprach sân/ ûz inneclîches herzen grunt:/ «nu sult ir hunderttûsent stunt/ gote und mir
HvFreibTr 1007 gnâden, hêrre guot!»/ Tristan die wort in sînen muot/ mit inneclîchem herzen nam/ und sprach, als im wol gezam:/ «zürne ich,
HvFreibTr 1542 der züchte marschalc Kurvenal/ und aller tugent ein kamerer/ mit inneclîches herzen ger,/ mit râte und ouch mit lêre/ was sînes
HvFreibTr 2353 mînen eit an mich.»/ der rede Tristan vroute sich/ von inneclîchem herzen,/ doch vüegete im niuwen smerzen/ ir minneclîche minne,/ der
KLD:GvN 15: 3, 3 von des herzen grunde/ von zwein gelieben gienge, daz tæt inneclîche wol. swâ Minne ir liebe wæge/ gelîche und daz si
KLD:GvN 32: 5, 5 mir daz dîn helfe erholt,/ holt $s bin ich dir inneclîchen; wîchen $s muoz von mir leit daz mir nâhe lît./
Konr 16,75 Swer ſo ſelich iſt, das er ſine miſſetat hiut vil inneclichen beweinet, die ʒehere choment von dem prunnen, den vns min
Konr 18,45 ſt#;evl iſt vnſer vrowe ſente Marien, die ſvl wir fil innecliche bitten, das wir mit ir helfe vnd mit ir geleite
Konr 21,83 vnd irem pilde niht geuolget haben, das laʒʒen vns uil innenchlichen riwen, vnd piten ſi fliʒʒichlichen, das ſi vnſer gedenchen $t
Konr 22,103 der heiligen chriſtenhait, dar vmb ſvllen w%:ir ſi hiute vil innenchlichen ſenten hincʒ irem gemahelen, dem heiligen Christo, das er vns
Konr 23,34 mack an dem leib vnd an der ſele, ob wirs innenchlichen vnd mit rehten riwen got chlagen. Da ſullen wir inne
Konr 23,63 iſt ir genade allen den, die ſi hie ſuchent mit innenchlichem hercʒen. Hie wirt der ſund#;ear alle ſin ſunde an, ob
KvWHerzm 259 der sêle grunt;/ er wart vil tiefer sorgen wunt/ und inneclicher swære./ der sende marterære/ sprach ze maneger stunde/ mit siufzebærem
KvWLd 15, 24 ie’./ /Ein frouwe schœne $s von der stimme/ sêre und inneclîche erschrac,/ dô si liebe nâhe lac;/ ir jâmerwunde $s gar
KvWLd 15, 46 grunt’./ /Dem ritter küene $s sorge entsperret/ wart von jâmer inneclich,/ zuo der schœnen twanc er sich;/ er sprach: ‘herze, $s

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