Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die fŘr die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen W÷rterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichw÷rtern zuzuordnen sind.

grundel˘s a (93 Belege) MWB   MWV  

BdN 78, 31 ABGRUNT. /Man siht auch oft des nahtes, als ob ain gruntl˘s tiefen gŕ in den himel. daz ist dar umb, daz
BdN 294, 20 harniz worden. got durch seinen pittern t˘t und durch sein gruntl˘s erparmherzichait kom seim gotshaus ze helf, daz s˘ gar verdirbt
HeslApk 4238 Zu dem dritten weide/ Vorkund hern in daz gevelle/ Der grundelosen helle:/ Dar nam her daz im ebene quam,/ Als iz
HeslApk 10617 Der reit uz Gotes ingesigele/ Zu dem vurigen tigele/ Der grundelosen helle./ Leider manic geselle/ Viel mit im den selben val,/
HeslApk 13743 die lute leben./ #s+Und im wart der sluzzel gegeben#s-/ #s+Der grundelosen pfutzen#s-/ Die die vorlornen nutzen/ Und do man die argen
HeslApk 14249 als den engel,/ Her ist der vorlornen swengel/ In die grundelosen tuefe,/ Der lit da manich gehuefe,/ Da Gots zorn in
HeslApk 22510 iz volk geleren kan/ Von sins schepferes gunst,/ Der hat grundelose kunst,/ Die niekein wiser man/ Zu ende gesprechen kan/ Nach
Hiob 94 Aller wiſheit bernde zucht,/ Troſtes gerte unde ſtab,/ Got vater, grundeloses hab,/ Eya, milder ſcheppher min,/ Vorlye der genaden din/ Ouch
Hiob 5295 zu dem gerichte#s-/ Vur din hertes angeſichte,/ Da din tyf grundeloſer rat/ Den menſchen pinet durch miſſetat/ Und lonet gutlich al
Hiob 8878 #s+Dor an get Gote zu noch ab.#s-/ Er iſt dis grundeloſe hab/ Und darf nicht menſchliches gutes./ Iz iſt torlich daz
Hiob 13189 ^'nicht'./ ^'Wan ſo hoch iſt ſyn zuverſicht/ Und iſt daz grundeloſe hab./ Dorumme Gote zu noch ab/ Get von unſen werken
Hiob 14678 Gote glicherwys/ Gerecht weſen? da laz ab!/ Got iſt das grundeloſe hab/ Aller gerechtekeit verwar./ Er iſt der di werlt gebar/
Hiob 15300 engel wunder/ Daz ſi han von Gotes tugent/ Und der grundeloſen mugent/ Siner hoen gerechtekeit,/ Mit der er den tuvel verſneit./
HvNstAp 16781 rede horte Appolonius./ Mitt lautter stymm rieff er su▀:/ 'O grundlose wey▀hait!/ Dein hochgeerte gothayt,/ Was di wunders wurcken kan!'/ Sein
HvNstGZ 3 o! deus Sabaoth!/ An angenge, an ende ein Got!/ Din grundelose wisheit,/ Wie dief, wie hoch, wie lang, wie breit/ Si
HvNstGZ 4198 hinder sich wider./ Sie sprach 'herre und min Got,/ Wie grundeloz ist din gebot!'/ Er sprach 'Maria, růre mich niht/ Biz
KvWTroj 7670 in sach des mÔles unde k˘s,/ des wart ir vr÷ude grundel˘s/ und was ir leit zergangen./ iedoch wart si bevangen/ mit
KvWTroj 7905 swachete/ und in s˘ bleichen machete,/ daʒ man sţn trűren grundel˘s/ an sţme erwelten bilde k˘s./ Nű daʒ JÔson von Kriechen/
KvWTroj 16652 ein sinnel˘ser gouch,/ ob ich dur mţner muoter bete/ s˘ grundel˘sen kumber hete,/ daʒ ich niemer wŘrde geil./ mir ist geschehen
KvWTroj 20752 bŕde kunde wţsen/ der Minne reiʒel unde ir kraft/ in grundel˘se trűtschaft./ Diu liebe was Ôn ende,/ die sunder missewende/ si
KvWTroj 22141 űf und abe./ si vert in ungewisser habe/ űf einem grundel˘sen sŕ,/ des ist geziuc Esipfilŕ/ unde Adrţagnŕ diu maget,/ die
KvWTroj 22936 vant er an ir unde k˘s./ sţn wunne diu wart grundel˘s/ und daʒ liep Ôn endes zil,/ daʒ im von ir
Mechth 1: 2, 19 ein vil s˙ndig m#;eonsche. Mer: wenne der endelose got die grundelosen sele bringet in die h#;eohin, so verl˙ret s˙ das ertrich
Mechth 1: 8, 3 o du userwelte sunne, o du voller mane, o du grundeloser brunne, o du unreichaft˙ h#;eohi, o du klarheit ane masse,
Mechth 1: 44, 87 ir eweklich phlegen: Das ist ˙wer edele begerunge und ˙wer grundelose girheit; die wil ich eweklich erf˙llen mit miner endelosen miltekeit.»
Mechth 2: 16, 2 wunt./ XVI. Von siben gaben eins brůders D˙ sele ist grundelos an der gerunge, brennende an der lieben, minnesam an der
Mechth 4: 3, 8 ander l˙te setzen wil, der sol mir enpfallen in das grundelose tal.» Hie zů antw˙rt d˙ helige bekantnisse, das ˙ns got
Mechth 4: 27, 93 f˙rsten mit golde und mit dem edelen gesteine und mit grundeloser valscher list, da inen nu vil liep zů ist. Harumbe
Mechth 5: 22, 26 eim hom#;eutigen zornigen herzen, n˙t spreche; da von vindet man grundelose gnade in gotte. Das sehste ist: das man si vol
Mechth 6: 1, 16 welte. Alsus solt du sprechen zů einem ieglichen brůdere mit grundeloser diem#;eutekeit $t dines reinen herzen: «Eya lieber mensche, ich unwirdig
Mechth 6: 1, 65 creftigen wollust und nach ir smekenden gerunge, das ist d˙ grundelose dem#;eutekeit, $t der also wol gebiket ist mit der s#;eussen
Mechth 6: 2, 34 din s#;eusse himmelval, der hernider g˙sset ane underlas us dem grundelosen lebendigen brunnen diner ganzen heligen drival(107#'r)tekeit, m#;eusse mine sele reinigen
Mechth 6: 13, 28 wisen; si git #;voch ewig lob und endelos ere dem grundelosen brunnen, da si us gevlossen ist, swenne si mit voller
Mechth 6: 16, 25 Dis ist min ambaht: Ich r#;eure ane underlas $t dise grundelosen gotheit, da mitte manen ich den himmelschen vatter siner endelosen
Mechth 6: 17, 3 gůt reht wille si; von der gůten burdinen Das ist grundelos, das got den s˙nder ansihet f˙r einen bekerten menschen; und
Mechth 6: 19, 8 hin gezogen hatte. Nu hat si mich gedruket in einen grundelosen sumpf, da vinde ich keinen grunt; das ist: alles, das
Mechth 6: 31, 29 ane t˙r. Das niderste teil des klotes das ist ein grundelos˙ vestenunge beniden all˙ abgr˙nde, das oberste teil des clotes das
Mechth 7: 30, 6 herre, dine br˙te und begegen inen mit der violen der grundelosen diem#;eutekeit und leite si in din br˙tbette und umbehalse si
Mechth 7: 59, 4 wider komen sol, die ist so gros, so creftig, so grundelos, so manigvaltig, so wunnenrich und so ˙berclar, das ich si
MinneR_44 52 waffen gan/ ducht mich durch myn versertes hercz,/ des grym, grundlos smercz/ mus #;eumer unverheilt stan./ wurd er als alt als
MŘgeln 241,8 dins herzen zinn:/ sie wŘst vernunst, gedechtnis, sin,/ des fluches grundeloses mar./ wen sie begrift, den senket gotes zesem:/ der tugent,
ReinFu K, 1612 vnd die ivngen,/ Vnde schoweten die blatten breit./ do klagte grvndelose leit/ Dem kvnige sin kaplan,/ er sprach: «ditz hat mir
Seuse 11,5 so we m#;eoht geschehen. Er kom wider neiswi mit einem grundlosem s˙fzen, und der lip seig nider gen der erde wider
Seuse 13,31 bl#;eundes, wolriechendes, unvermischtes lieb an urdruzz und ane biterkeit in grundloser minneklicher s#;euzzekeit. Aber alle ander minnerin hein s#;euss˙ wort und
Seuse 14,32 uf dar, herz und sin und můt, dar in daz grundlos abgr˙nd aller lieplichen dingen! Wer wil mir nu werren? Ach,
Seuse 15,8 Wie dik daz minneklich liep mit minneweinenden ogen, mit uszerspreitem grundlosen herzen sie umbvangen und in daz minnenrich herz lieplich gedruket,
Seuse 29,11 in der meinung ire reinen, jungfr#;eowlichen luterkeit, der ander ire grundlosen diem#;eutikeit, der dritte ire můterlichen wirdekeit, d˙ dr˙ si allein
Seuse 33,19 keinem meyenrise frilich hein gesungen, b˙t dir min sel ein grundloses loben; __VI. und f˙r alle die gezierde, so ie kein
Seuse 90,24 sinem libe, und in der vergangenheit der sinnen [39#'v] von grundloser v#;eolli sines herzen do zerspreiten sich neiswi die arm siner
Seuse 90,26 und in erde, und danket und lobte got mit einr grundlosen herzklichen begirde und sprach also: «herr, ich han dich unz

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