Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

tougenlich Adj. (106 Belege) MWV  

Ägidius 1230 den brief gelesen hete/ vn̄ her da inne gesach/ die tougenlichen boteschaf,/ daz wir haben hie niedene/ den grozen trost von
AvaLJ 11, 3 getan, $s des erchom sich der hailige man./ er wolt tougelichen $s der frouwen geswichen./ der engel ime zuo sprach $s
BrZw 23 nah deſ herrin vnſe1r gibot werde gimant ainiſt vn2de andereſt toginlic vo1n den eltrvn ir ib nit e1r b#;ovzzit e1r werde
BrZw 27 erzini {f{(28r)}f} daz iſt di eltirn wiſen br#;ovder di alſ toginlic troſten den br#;ovder vnder uliezende vn2de wurladen $t zir dem#;ovti
Eracl 3728 wol gemuot,/ wande sie dūhte sich rīche./ ouch gap ir tougenlīche/ Athānais diu keiserīn/ ein wol geworhtez vingerlīn,/ ze grōz noch
Kchr 6824 hān./ $sDer herzoge guote/ wart ettewaz unmuote./ ain boten er tougenlīche sante/ ze wälhiskem lande/ ze sīnem alten dienestman,/ er hiez
KLD:BvH 11: 1, 5 sīne stiure,/ dā wart erde ir līp erfrischet./ dur ein tougenlīchez smiegen/ wart si fröiden frühte swanger./ daz tet luft, in
KLD:BvH 15: 6, 2 für ungemüete guot."/ //‘nieman kan mich des erwenden,/ der mir tougenlīch ist holt,/ dem wil ich mīn herze senden:/ daz sī
KLD:UvL 20: 5, 2 danne ich iemen sage,/ vil mangen senden smerzen den ich tougenlīchen trage./ owź des, sol si mir niht wan ze schaden
Konr 10,99 ſtete, da er gemartyrot wart, da ſůche du ſine genade tovgenlichen ſwenne du mugeſt.’ Alſo ſeite mir min vater Symeon, do
KvHeimUrst 580 für/ gāt, sōne nimt des nieman war,/ sō rüer ich tougenlīchen dar/ die vasen sīnes gewandes an./ daz geschach, und gie
KvWHerzm 140 im innen wart/ diu süeze tugende rīche,/ do besande in tougenlīche/ daz vil keiserlīche wīp./ ‘friunt, herre’, sprach si, ‘lieber līp,/
KvWHerzm 282 nōt gegeben/ daz man wol ūzen an im sach/ den tougenlichen ungemach/ den innerhalp sīn herze truoc./ und dō der werde
KvWHvK 558 er geriten quam dort her,/ gewęfens ītel unde bar./ ein tougenlīchiu harmschar/ was im ze lāge dā geleit,/ dar īn er
KvWLd 1,191 mac wol ein wunder sīn/ aller wunderlichen craft:/ durch sīn tougenlich geberc/ slouf ein rise in ein getwerc,/ dō dīn bilde
KvWLd 32, 79 wont in leides gilwe:/ sam daz hār diu milwe/ kan tougenlichen wol zerkiun,/ sus kiuwet er sīn selbes nest, der üppeclīche
KvWLd 32,106 herze mannes craft./ /Ūf erde nie kein man gesach sō tougenlīche clōsen,/ sō wībes herze in dem diu minne lūzet āne
KvWSchwanr 1423 man ze liebe noch,/ und verbergent mir iedoch/ ze tougenlichen iuwer dinc./ sīt daz ir in dis landes rinc/ her
MF:Mor 11b: 2, 1 sō wurde ir wunder vil von mir geseit./ /Mīner ougen tougenlīchez sehen,/ daz ich ze boten an si senden muoz,/ daz
MF:Reinm 10: 3, 4 got, daz ich ez bringe dan,/ sō wķl ich ez tougenlīchen tragen und iemer heln./ Und ist, daz sīz vür grōze
MF:Reinm 20: 3, 4 sī versagent./ hei, wie manigen muot und wunderlīche site/ si tougenlīche in ir herzen tragent!/ Swer ir hulde welle hān,/ der
MF:Reinm 25: 5, 1 hān,/ érn héte als ich getriuwen muot./ /Treit mir iemen tougenlīchen haz,/ waz der sīner vröide an mir nu siht!/ wź,
MF:Reinm 26: 4, 8 dich vil gerne sach./ Liez ich dō daz ouge mīn/ tougenlīchen an daz dīn,/ daz brāhte ich unsanfte dan/ unde līhte
MF:Reinm 28: 6, 5 wande ich was vil ungewon/ sō getāner %/arbéit,/ Als ich tougenlīchen trage –/ d%/ūn sólt im niemer niht verjehen/ alles, des
MF:Reinm 43: 1, 4 nīt verzage./ swenne iht leides mir geschiht,/ mit vuoge ichz tougenlīchen trage/ Und gedenke ^"es wirdet rāt"./ alsō habe ich gelebet
MF:Reinm 51a: 1, 2 /Herzeclīcher vröide wart mir nie sō nōt,/ mir entaeten sorgen tougenlīchen wź./ die müezen sīn an mir vil unverwandelōt,/ in gelébe,
MF:Reinm 51b: 1, 2 vröide wart mir nie sō nōt;/ mir tuot ein sorge tougenlīchen wź./ daz muoz sīn an mir vil unverwandelōt,/ ichn gelébe,
MF:Reinm 56: 1, 2 ist mīn herzesźre.’/ /Īch sólt beliben sīn,/ dā man mi$’s tougenlīchen bat./ nū hāt mich der wille mīn/ verleitet an ein
MF:Wolfr 5: 1, 5 wil ich gźn, in tagewīse/ sanc verbern./ die sich minnen/ tougenlīche, und obe si prīse/ ir minne wern,/ Sō gedenken sźre/
NibB 148,2 dem vil rīchen $s wart leide genuoc./ die rede er tougenlīchen $s in sīme herzen truoc./ er hiez gewinnen Hagenen $s
NibB 155,2 allen liuten $s die swęre niht gesagen,/ die ich muoz tougenlīche $s in mīme herzen tragen./ man sol stęten vriwenden $s
NibB 293,4 der herre und ouch diu frouwe. $s daz wart vil tougenlīch getān./ Wart iht dā friwentlīche $s getwungen wīziu hant/ von
NibB 432,3 diu küneginne $s teilte ir hōhen spil./ dar gie er tougenlīche $s (von listen daz geschach),/ alle die dā wāren, $s
NibB 452,3 si dem künige $s sīnen līp benomen./ er gie dar tougenlīche $s unt ruort$’ im sīne hant./ Gunther sīne liste $s
NibB 653,2 »ich kum$’ noch hīnte $s ze der kemenāten dīn/ alsō tougenlīchen $s in der tarnkappen mīn,/ daz sich mīner liste $s
NibB 904,2 »mit kleinen sīden $s nę ich ūf sīn gewant/ ein tougenlīchez kriuze. $s dā sol, helt, dīn hant/ den mīnen man
NibB 1004,1 eine kemenāten, $s dā man Kriemhilde vant./ Er hiez in tougenlīchen $s legen an die tür,/ daz si in dā solde
NibB 1389,4 site si lźrte Herrāt, $s diu ellende meit./ diu hete tougenlīche $s nāch Helchen grōziu leit./ Den vremden unt den kunden
NibB 1413,3 Wärbelīn./ in ir kemenāten $s bat si diu künegīn/ bringen tougenlīche, $s dā si die boten sprach./ dā von vil manigem
Parz 636,13 Lōt./ der meide er sīne helfe bōt:/ da engein si tougenlīchen neic,/ daz er si trœsten niht versweic./ ___nu was ouch
Parz 637,28 liebes vil geschach./ Gāwān was ouch liep geschehen:/ doch muoser tougenlīchen sehen/ an die clāren herzoginne:/ diu twanc sīns herzen sinne./
Parz 677,26 höfsch man./ ___dā mite kźrter von in wider./ sus warber tougenlīche sider./ in sīne kameren er gienc,/ mit harnasche er übervienc/
PrOberalt 30, 5 der stat ze Wetlahem geborn wart und in diz werlt taugenlich chom, do eroffent er sich an disem hiligen tag mit
PrOberalt 172, 26 daz noch ein ęngstlicher dinch ist, unser deheines hat so taugenlich s#;eunt getan, swie groz si ist, swie schęntlich si ist,
Rol 6780 haiden im gewarte./ mit blůte er sich allen bestraich,/ uil t#;vogenlichen er im nach slaich./ do gedachte der haiden:/ ‘unter disen
Roth 1375 harde wal./ Sie vlizen sich zv waren./ Na riterlichen gebare./ Die toginliche blicke./ Began sie so dicke./ Daz iz von vngeslahte./ kumin
SM:AvR 2: 3, 1 dichten unde singen./ //Daz mir $s von dir $s so tougenlīch/ küssen węr ein himelrīch,/ liep, nu tuo dīn źre/ Und
SM:EvS 1: 7, 4 ie beslozzen zallem orte,/ dā got ein mit sīnem worte/ tougenlīch kan in gegān/ Zuo dir gar dur reine schouwe,/ die
SM:Had 51: 1, 7 als si hānt gileit ir zil./ Sō kumt er gegangen tougenlīche/ unde rüert daz tor so līse iesā./ sō si daz
SM:KvL 1: 5,10 der liebe!/ wan spürt da minnediebe,/ daz tougen lieb/ ist tougenlīch ein minnedieb./ Diu liebe ir herze ir liebe mit liebe

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