Lemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlnge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die fr die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wrterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwrtern zuzuordnen sind.

slht Adj. (132 Belege) MWV  

BdN 24, 2 ander dik. w daz vel dik ist, d ist ez sleht und ains senften griffs, w ez dnn ist und zestrut
BdN 32, 12 dester lenger in dem magen beleib; wan wr der mag sleht und glat, s slff daz ezzen der zeit ze
BdN 42, 30 hr auf dem haupt und an andern stcken des leibs. slehtez hr und lindez bedut ainen vorchtigen menschen. des nem wir
BdN 45, 30 der ist zornig von ntr. //VON DER STIRN. /Welhes stirn sleht ist und niht gerunzelt, der ist kriegik und macht gern
BdN 50, 2 rauch ist. //WELHER VORHTIK SEI. /Der ist vorhtik, der ain slehtez hr ht und dar zuo ainen krumben oder gepuckten leib
BdN 51, 6 sein hr ht ain mittel zwischen vil und wnig, zwischen sleht und kraus, zwischen weiz und swarz und ist lind. sein
BdN 84, 13 morgens, diu sunne den taw benem, s wirt ez sleht an seiner haut und frleich an seinem muot. Ach helferinne,
BdN 198, 26 unz an daz netz. s schreit dann der voglr oder sleht die hend zesamen und erschrecket den vogel, daz er in
BdN 202, 16 negel oder klen dar an, aber er ht ainen klainen slehten snabel. ez ist ain klainer vogel, aber er ist gar
BdN 324, 24 und des paums rind ist niht gar rauch noch zeml sleht: si ht ain mitel under den zwain. diu rind ist
BdN 350, 33 als pis den milten reben arch und den argen milt. slehtez velt pringt mr weins, aber gepirg pringt edlern wein. der
BdN 356, 33 und naigt sich zuo ainer rt, und daz ist dick sleht und aufreht. wenn man daz keut, s ist ez peizend
BdN 459, 17 lieht noch von schaten. sein pesteu gestalt ist, daz er sleht sei, wan s er gedrcht ist, s ist er dunkel.
BrZw 13 verſe. daz giſanc vo1n ewangeli. daz gibet vn2de irvollut iſt. ſlehtiſ zi t#;ovnde di lietmotti oder di veſper. nit hingange etſwenne.
BvgSp 23 snit zwei cl#;euppelin eines vingers lanc, als ein eln schaft fornen sleht sinewel, vnd nim des gesoten als groz als ein morche,
Eracl 1440 umb daz houbet gesunt;/ schouwet, herre, sniu bein,/ diu sint sleht, sam ein zein,/ ez ht niht flzgallen,/ deste baz lt
Eracl 1633 alle jhen, sn wre vil./ daz velt was eben unde sleht./ Eraclus, der junge kneht,/ was f den voln gesezzen./ des
Gen 1065 dwungen./ der eine was rch und rt, $s der ander sleht unde guot./ /D iz an die geburt chom $s den
Gen 1131 wole, muoter, $s daz rch ist mn bruoder,/ ich bin sleht unde linde. $s ich furhte ub iz mn vater ervinde/
Herb 1812 Wie er im getete sin recht./ Er machte die steine slecht,/ Die fenster groz vnd wit,/ Dar inne sule in alle
Herb 2497 Blichende kel, arme blanc,/ Schone hende, finger lanc,/ Glander negel, slecht hut glat,/ Rein wiz als ein lilige1n blat,/ Werliche vber
Himmelr 10, 13 $s an den anewanten./ weg(e) unde brucke sint %/all%\e $s sleht unde sicher gemachet;/ alles ngemaches habent sich $s verzigen unde
HvHrnh 1, 6 wil dich mer nennen ainenn engel dann ainenn menschen'. Allso schlechtes het er vil wunnders und grosse zaichen, davon lanng wr
HvHrnh 3, 10 dartzu sei der brist got unverdient unnd unwirdigk geachtet hat. Schlechtes so wre ich ain bergeer der gtlichen genaden und ain
HvHrnh 23, 13 die chunst geminnet habent unnd darumb slihe ding gearnet habent. Schlechtes die junckfrau in dem hau des hauwirtes von irem grossenn
HvNstAp 8715 und sprach/ 'Awe, was ist dise not?/ Lonius der ist slechte dot.'/ Er vie das ro und rayt hin dan/ Und
JvFrst 1246 Mattheus, Marcus, Lucas/ haben valsch und unrecht/ geschriben, nur alleine slecht/ und ganz Johannes schrbt z letzt,/ und haben di dr
Kchr 16875 crne./ $sAin erzebiscof hiez Albreht –/ iz wre crump oder sleht,/ er half dem chunige mit flze./ der bbes begunde im
KLD:BvH 17: 3, 3 wil selbe zuo dir dar:/ d wirt ez uns beiden sleht./ rtent, wie sol ichz volenden,/ daz ich in ir hulden
KLD:GvN 39: 4, 3 //Snen tribelwegge den nam si in die hant/ mit sner slehten egge./ si sprach ^'heilant, got ht iuch har gesant.'/ //D
KLD:Kzl 3: 1, 2 wirde ein teil beroubet. vr infel helm, vr krumbe stebe slehte spieze und sper,/ vr stlen swert, vr albe ein plat
KLD:Kzl 16:10,11 zal. diu rst uns elliu dinc wol mizzet;/ diu ander sleht rch krump und eben/ kurz lanc breit smal hch tief
KLD:UvL 11: 4, 4 ir immer gewenke dar an,/ ichn s ir stte unde sleht ne wanc./ mn trst, mn wnne, mner slden keisern/ sol
KLD:UvL 25,59 mn stte wurde kranc./ al mn gir/ was gein ir/ sleht mit triuwen ne wanc./ nu vert entwer ir habedanc/ Reht
KLD:UvL 32: 4, 3 diu minne/ sult mir helfen dienen ir/ sunder valsch mit slehtem sinne:/ s mac wol gelingen mir./ wirt si mner triuwen
KvHeimUrst 596 ouch gesunt./ ich wart schne gereht,/ hals, ahselbein und rcke sleht./ als bin ich genesen.'/ ^'ich was ouch lange blint gewesen,'/
KvMSph 13, 5 bezeugt maister Alfraganus und spricht $f:(5rb)$f. also: 'wer der himel sleht, so wer uns etleich stuk dez himels neher wanne daz
KvMSph 15, 5 und deu sinbeln der erden. Wer auch daz ertreich eben sleht von der sunnen aufganch piz zu irem nidervalle, so wer
KvMSph 15, 11 Und daz ist aber falsch. Daz aber uns daz ertreich sleht scheinet, daz macht neur sein uberigeu gr#;eozze. @n:BEGRNDUNG DER KUGELFORM
KvMSph 16, 26 hie offenpar ist. Wir sprechen auch mere: vernem wir ain sleht prait auf dem mittelpunct der erden, die den himel und
KvWKlage 21, 2 ^'Zwr frouwe, daz getet si nie'/ sprach aber Kunst diu slehte,/ ^'wan wlent d ir nhen gie/ mn frudenrch gebrehte./ nu
KvWSchwanr 622 abe/ gewalticlche und ne reht;/ er zeige uns sn gerihte sleht/ und sner gnden stiure,/ oder uns wirt leider tiure/ daz
KvWSchwanr 712 vil harte ungerne mniu reht:/ man schrbet an ein permint sleht/ swes man geruochet unde gert,/ mit dem s wre ich
Lanc 35, 30 lang und recht und wol zu maen gro, die hend schlecht und lang als einer jungfrauwen hende, wern im die finger
Lanc 35, 32 waren im langk zu guter maen. Sin beyn waren im schlecht und zu guter maen lang, die fu waren im schlecht
Lanc 35, 33 schlecht und zu guter maen lang, die fu waren im schlecht und hol, langk und hoch. Uermaen sang er wol, so
Lanc 213, 36 zu der pfuczen kam, da enfand er da nicht dann slecht ertrich. Er @@s@sah wiedder wo die kupfferin sul verschwand bi
Lanc 303, 30 stunt manig fest burg inne beide, uff felsen und uff schlechtem lande. Das @@s@gro waer das gegen des koniges lant da
Lanc 328, 7 waren hol und recht, und sin bein waren langk und schlecht, sin arm waren gro und lang, sin brust was gro
Lucid 87, 10 uʒ dem paradiſo geſtoʒen wart. Vnſer alben ſint luter vnde ſleht. Daʒ beʒeichent, daʒ wir lter weſin ſuln nach dem touf

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