Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

öle stN. (292 Belege) MWV  

Barth 136, 18 in dem hercen, daz dû geswillest, sô salbe dich mit ole unde mit milchsmalze unde seie danne dar ouf aschen, der
Barth 142, 17 vast geswellent, der nem den souch ûz der cicuta unde ole unde ezich unde honech unde zetrîp diu vieriu vast under
Barth 143, 24 die hende oder die füeze schrindent, sô nim rûten unde ole unde lûterz wahs unde per daz under einander unde salbe
Barth 143, 29 dem fiure unde nim auripigmentum (daz ist gelwe varwe) unde ole unde nim den chalch in einem niwen haven unde luzel
Barth 143, 30 chalch in einem niwen haven unde luzel wazers unde | oles auripigmentum unde lâ daz under einander wallen. //Swenne dû danne
Barth 144, 28 einem morser unde temper die mit wîbes spunne unde mit ole unde giuz daz in daz ôre: er wirt in churzer
Barth 146, 24 niht dâ von, sô nim populion unde temper si mit ole oder mit den vîolis oder mit dem souge, der ouz
Barth 149, 26 halms lide unde nime danne zwivol unde welle den mit ole oder mit smalze unde legez ûf die wercen: si verswindet
Barth 153, 12 unde nim aloê unde louter salz unde temper die mit ole unde bæje dich vaste bî einem fiure unde per unde
Barth 153, 16 daz wazerchalp wahsen wil, sô nim wahs unde milchsmalz unde ole, daz die arcet cyprinum heizent, unde salbe dich vast dâ
Barth 155, 13 si geswerent dich nimer. Siut des gîrs âder in einem ole unde gehalt daz ole, swie lange dû wil; swâ der
Barth 155, 13 Siut des gîrs âder in einem ole unde gehalt daz ole, swie lange dû wil; swâ der betteris ist oder der
Barth 155, 15 wirt er bî einem fiure gebæt unde wirt mit dem ole gesalbet vast, er wirt in siben tagen | gesunt. Swem
Barth 155, 28 geschiuzet, der neme des gîres zesewen huf unde siedez mit ole; diu salbe ist guot; man sol in bî dem fiure
BdN 30, 19 ein holz reib mit etleicher mervisch lungen, daz prünn sam öl. man macht auch gar lauter schœn öl von etleicher mervisch
BdN 30, 20 daz prünn sam öl. man macht auch gar lauter schœn öl von etleicher mervisch lungen. Aristotiles spricht, daz ain iegleich tier,
BdN 72, 21 würkt, als wir sehen in den ampeln, die ze vil öls habent. alsô erlischt der hailig gaist oft in dem menschen,
BdN 173, 9 mäus und wont gern in den kirchen und trinket daz öl auz den ampeln und verunraint doch die kirichen mit seinem
BdN 243, 25 fäuhten, die man auf dem wazzer siht swimmen sam daz öl. die visch habent die art, daz si hin und her
BdN 243, 35 holz reibt mit ains mervisches lebern, daz print reht als öl, und dar umb spricht ain vorscher, daz man auz etleicher
BdN 244, 1 umb spricht ain vorscher, daz man auz etleicher mervisch lebern öl mach. etleich visch berüernt daz vaz nümmer dâ mit man
BdN 256, 14 selben schaln an irn hüeten; aber daz flaisch geröst mit öl und mit zwival ist gar guot in der vasten. //VON
BdN 282, 30 rüert neur rauch stet gern, dâ hâr ist, und daz öl, daz von dem scorpen kümt, daz ist guot für sein
BdN 282, 32 wunden dâ mit salbt. ist daz du den scorpen in öl ertrenkst und geuzst ezzeich dar auf under der sunnen schein,
BdN 282, 34 der sunnen schein, sô wirt er zehant lebentig, wan daz öl verschoppet diu leiplöchel, diu an dem menschen swaizlöchel haizent und
BdN 284, 3 ân ezzen. wenn man in tœt und in paizt in öl, daz öl ist guot wider des tarandes hecken und stechen.
BdN 284, 4 wenn man in tœt und in paizt in öl, daz öl ist guot wider des tarandes hecken und stechen. //VON DER
BdN 291, 21 in sich ziehent, und dar umb, sô man si mit öl gefäuhtigt, sô sterbent si leiht, wan daz öl verschoppet diu
BdN 291, 22 si mit öl gefäuhtigt, sô sterbent si leiht, wan daz öl verschoppet diu klünsel und diu spältel irs leibes; aber der
BdN 305, 11 flœch berüerent dich niht, ist daz dû wermuotkraut kochest mit öl und deinen leip dâ mit salbest. //VON DEM FÜEZLING. /Pediculus
BdN 320, 35 aftern und haizent in etleich daz veig. ez wirt auch öl auz des kütenpaumes pletern, als rôsenöl, daz ist gar guot
BdN 323, 29 sint süez, aber si sint der prust schad, und daz öl, daz dâ von kümt, daz ist gar lauter und ist
BdN 325, 31 mit wein, dem wirt paz. auz dem kranwitpaum macht man öl, alsô. man nimt zwên erein häfen und setzet si über
BdN 326, 5 machen. wenn denn daz holz inwendig erhitzt, sô fleuzt daz öl auz dem obern hafen in den untern, aber des ist
BdN 326, 6 obern hafen in den untern, aber des ist wênig. daz öl ist gar guot für den viertägleichen riten. ez ist auch
BdN 326, 7 ez ist auch guot für des ingewaides suht wer daz öl mit flaisch izt, und ist guot für daz vallend lait,
BdN 326, 11 ist auch wider die nâtürleichen melancoli guot, wenn man daz öl mit ezzen nimt. diu melancoli macht die läut tœrocht, alsô
BdN 326, 14 sei glesein oder ez sei tôt. Platearius spricht, wer des öls in sein ôrn tröift, daz ist den ôrn guot und
BdN 327, 27 sträuwen die zæhen fäuht und ze verzern. die lorper gebent öl, daz man dar auz machet, daz ist guot den kranken
BdN 327, 30 guot wider all siechtüem, die von kalter nâtûr koment. daz öl macht man alsô. man schol die vrischen lorper zerstôzen und
BdN 327, 32 die vrischen lorper zerstôzen und dar nâch lang sieden in öl und schol daz dann seihen durch ain tuoch; daz haizt
BdN 327, 33 seihen durch ain tuoch; daz haizt dan loröl. daz selb öl macht man auz frischem lorlaup. des paums pleter alsô grüen
BdN 328, 25 daz dâ piegleich ist und waich. des paums fruht switzt öl und sein rind gibt harz, der haizt sam der paum,
BdN 332, 34 rind ist grœzer kreft denn diu pleter sint. des paums öl hât die kraft, daz ez den swaiz widerzeuht und all
BdN 333, 3 wenn man sich mit dem paum reibt. aber des paums öl und sein saf und sein wazzer, dâ man in inne
BdN 335, 6 däutsch paumöl. der paum ist gar ain freuntleich paum. sein öl ist grüen, sänft und vaizt. daz macht diu augen lieht
BdN 335, 17 swangern frawen gar schad. Augustînus spricht zuo seinen münchen: daz öl ist unsern leiben gar gesunt, aber den vierfüezigen tiern ist
BdN 335, 27 dem regenwazzer wan von den pächen oder von prunnwazzer. wenn öl gekocht ist mit warmen dingen, sô ist ez ain warm
BdN 335, 31 den wunden und in den geswern vertreibt. waz dings in öl gekocht wirt, daz læzt im sein aigen fäuhten und verleust
BdN 335, 33 daz læzt im sein aigen fäuhten und verleust die. wizz, öl wol geläutert scherpft minner und peizt denn kain ander erznei,

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