Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ölboum stM. (46 Belege) MWV  

BdN 128, 24 pizz sint den paumen gar schad. si machent auch den ölpaum unfruhtpær, wenn si den leckent. wenn die wilden gaiz geschozzen
BdN 312, 17 auch etleichen läuten wachend. der pâm hât pleter sam ain ölpaum, iedoch sint si niht sô hert, und hât die art,
BdN 334, 27 hitz. iedoch hân ich des niht gesehen. //VON DEM WILDEN ÖLPAUM. /Oleaster haizt ain wilder ölpaum, sam Isidorus spricht. der paum
BdN 334, 28 iedoch hân ich des niht gesehen. //VON DEM WILDEN ÖLPAUM. /Oleaster haizt ain wilder ölpaum, sam Isidorus spricht. der paum hât
BdN 334, 28 niht gesehen. //VON DEM WILDEN ÖLPAUM. /Oleaster haizt ain wilder ölpaum, sam Isidorus spricht. der paum hât pleter sam ain rehter
BdN 334, 29 sam Isidorus spricht. der paum hât pleter sam ain rehter ölpaum, aber si sint praiter. der paum ist wild und pitter
BdN 334, 31 und pitter und ân früht; und ist, daz man des ölpaums ain ästel pelzt auf eins andern paums stam, des nâtûr
BdN 335, 2 zemâl in sein art und macht in unfruhtpær. //VON DEM ÖLPAUM. /Olea oder oliva haizt ain ölpaum, sam Isidorus spricht. des
BdN 335, 3 in sein art und macht in unfruhtpær. //VON DEM ÖLPAUM. /Olea oder oliva haizt ain ölpaum, sam Isidorus spricht. des fruht
BdN 335, 3 in unfruhtpær. //VON DEM ÖLPAUM. /Olea oder oliva haizt ain ölpaum, sam Isidorus spricht. des fruht haizt ze latein oliva und
BdN 335, 12 der êrst saf daz pest sei und daz edlist. des ölpaums plüet sint wunderleich gestalt, si habent niht vil pleter sam
BdN 335, 19 den vierfüezigen tiern ist ez gar schad. wenn man den ölpaum pelzet und ablist, sô schickent die Kriechen raineu kint und
BdN 335, 20 die Kriechen raineu kint und maigd zuo den werken. der ölpaum mag niht gewachsen und zuo genemen mit andern paumen, er
BdN 336, 28 des leib wirt füegsam zuo künftiger arbait. /Dem zarten edeln ölpaum geleicht sich diu schönist ob allen frawen in der geschrift
BdN 336, 30 von ir selber ‘ich pin erhœcht sam ain gar schœner ölpaum auf dem veld.’ eya, dû gar schœneu genâden vol, hail
BdN 370, 9 saf ist auch pezzer. des paums pleter sint als ains ölpaums pleter, ân daz si kräuser sint und spitzelig und ain
BdN 370, 10 kräuser sint und spitzelig und ain wênig sinweller wan ains ölpaums pleter. des paumes harz oder sein zaher haizt auch mirra
BdN 375, 21 wêtuond. ander maister sprechent, daz der zaher köm von dem ölpaum, der in der môrn lant wahs, und daz er zwaierlai
BdN 375, 25 der ander kümt von dem, daz man die rinten des ölpaums seudet, und der ist swarz und fäuht und haizt in
BdN 439, 20 dem akkersâmen auf die äkker und hiengen in auf die ölpæm für den hagel und für daz ungewiter. er ist auch
BdN 470, 7 ist guot zuo allerlai geschäft. – Ain türteltaub mit aines ölpaums ast, der macht lieb gegen allen läuten. – Ain slang
BdN 470, 11 ist und hât ainen spiegel in der hant und ains ölpaums ast in golt gesetzt und beslozzen in der hant, der
Mechth 4: 27, 16 als es wirt. Ir gúrtel ist gemachet von baste eins oleib#;vomes nach der heligen barmherzekeit, die si tragent zů der verwiseten
Mügeln 151,1 wecke,/ genade schult bedecke,/ du hochster salden erster funt./ Des oleiboumes frucht / gegossen in der wunden slucht, / die senftet
Mügeln 203,9 kein schanden wafen snit./ dem edeln wirt ist sam dem oleiboume,/ der mensche, tier mit siner früchte goume/ under siner este
Mügeln 256,2 vil begangen hat./ Wib, eren unverschart, / halt stet des oleiboumes art:/ der werlt mit eren blüte zart,/ so wechst dins
Parz 82,26 ave ungefüegiu lieht,/ von kleinen kerzen manec schoup/ geleit ûf ölboume loup;/ manec kulter rîche/ gestrecket vlîzeclîche,/ derfür manec teppech breit./
Parz 352,28 wern."/ ___sîne knappen nâmn dô goume/ daz ein linde und ölboume/ unden bî der mûre stuont./ daz dûhte si ein gæber
Parz 361,7 erz durch mînen willen tuo/ und manlîche grîfe zuo./ undern ölboumen bîme grabn/ stênt siben ors: diu sol er habn,/ und
Parz 513,21 armen umbevienc/ durch friwentlîch enpfâhen./ dar nâch begunder nâhen/ einem ölboum: dâ stuont dez pfert:/ ouch was maneger marke wert/ der
Pelzb 118,12 pfroppin pflumboum vnd castanein. Hi seczt her von nesspillin. Von olboumen vnd ficboumen. Hi seczt he von rosin czu pfroppin. Wy
Pelzb 128,25 eynis birboumis wirt gepfroppit vf eyn stam eynis hayndornis. //Von olboumen vnd ficboumen. Von olboumen vnd ficboumen durch des vrostis wegin
Pelzb 128,26 vf eyn stam eynis hayndornis. //Von olboumen vnd ficboumen. Von olboumen vnd ficboumen durch des vrostis wegin in disin landin ist
Rol 398 můte si der swaiz./ der kůninc wart gewar/ da ein ole b#;vom den scate bar./ dar unter gesaz er eine/ uf einem
Rol 1920 lachen./ Blanscandiz wincte sinen gnozzen:/ ze samne si gesazzen/ under einem oeleboume;/ si rieten mit Genelune/ den aller wirsisten rat/ der under
Rol 2773 herzogen uon Baigeren/ daz er in gespreche altersaine./ unter ainem olboume/ gesaz er mit Genelune:/ ‘Naimes du bist ein getruwer herre./
SAlex 2952 ne konden gemirken./ dô verhiu er manige birken/ und manic oliboumes rîs,/ wander was listic unde wîs./ zô der rosse zagelen
Spec 48, 2 hende palme vnde olzwiger. Der palme bezaichent die ſigenvnft, der olb#;vom die erbarmede $t vber die armen, vber witwen vnde vber
Tr 14423 werdet gewar,/ daz iu diu state widervar,/ sô nemet ein öleboumes rîs/ und snîdet spæne in lange wîs/ und zeichent die
Tr 14444 iesâ,/ daz ir dâ bî dem brunnen sît./ dâ der öleboum schate gît,/ dâ wartet unde nemet war:/ diu senede gât
Tr 14608 lâge wære./ nu stuont dâ, dâ der brunne vlôz,/ ein öleboum, der was mâze grôz,/ nider unde doch billîche breit./ dâ
Tr 14624 den brunnen sâ,/ dâ beidiu schate unde gras/ von dem öleboume was./ aldâ gestuonder trahtende,/ in sînem herzen ahtende/ sîn tougenlîchez
UvZLanz 1380 nie kein gast,/ weder tump noch wîs,/ er fuort ein ölboumes rîs:/ daʒ was ein wortzeichen,/ daʒ er vride wolte reichen./
Wh 127, 2 ouch in niht vlêhen,/ //[D]en alten noch den kinden./ zeinem ölboume und zeiner linden/ er kêrte. die ê dâ lâgen/ und
Wh 128, 5 daz erbeizet wære ein man/ von eime schœnen kastelân/ zem ölboum und zer linden./ ‘erdenken noch ervinden/ mac unser deheiner wer
Wh 138,28 stricte des orses zoum/ vaste an einen ast von dem ölboum./ dô wolt er nâch den anderen gên,/ durh bâgen vür
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